Häufige Fragen
Wähle deinen Filtertyp oder deine Desinfektionsmethode für die passenden Antworten.
Nicht empfohlen — außer du weißt genau was im Wasser steckt. Brunnenwasser enthält oft hohe Mengen an Eisen (0,5–4 mg/l) und Mangan. Das Problem: Beide Stoffe sind im frisch eingefüllten Wasser unsichtbar. Sobald Chlor dazukommt, oxidieren sie — das Wasser wird braun (Eisen) oder schwarz-braun (Mangan). Zusätzlich ist Brunnenwasser oft sehr kalkhaltig und hat einen abweichenden pH-Wert der schwer einzustellen ist.
Was du stattdessen tun solltest: Leitungswasser verwenden. Es unterliegt der Trinkwasserverordnung, hat kontrollierte Eisen- und Manganwerte und einen stabilen pH-Wert — die beste Grundlage für klares Poolwasser.
Wenn Leitungswasser keine Option ist: Brunnenwasser vorher laborieren lassen (ca. 15–50 €). Bei Eisenwerten unter 0,3 mg/l ist eine Befüllung möglich — aber nur mit Sandfilter, nicht mit Kartusche oder Desjoyaux. Bei höheren Werten ist eine Enteisungsanlage oder Leitungswasser die einzige sichere Lösung.
pH und Chlor: mindestens 2× pro Woche. Bei Salzanlage 3× pro Woche. TA-Wert: 1× pro Woche. CYA: 1× pro Monat. Calcium-Härte: zu Saisonbeginn und nach Wasserwechsel. Nach starkem Regen, viel Badebetrieb oder einer Chemikalienbehandlung immer nachmessen.
Immer in dieser Reihenfolge: 1. TA-Wert einstellen, 2. pH einstellen (7,0–7,4), 3. Chlor dosieren. Nie alle Chemikalien gleichzeitig — mindestens 4 Stunden zwischen den Schritten und nachmessen. Verschiedene Produkte nie direkt mischen — immer einzeln ins Wasser geben.
Erst wenn der freie Chlorwert unter 1 mg/l gesunken ist. Nach einer Stoßchlorung täglich messen. Bei gutem Wetter und laufendem Filter dauert das meist 12–24 Stunden. Nie in frisch gechlortem Wasser mit hohem Chlorgehalt Baden — ab 3 mg/l kein Baden.
Wiederkehrender Algenbefall hat fast immer eine der folgenden Ursachen: CYA-Wert zu hoch (Chlor wird blockiert), Filterlaufzeit zu kurz, pH regelmäßig zu hoch, oder Senfalgen die sich außerhalb des Pools auf Gegenständen halten. CYA messen ist der erste Schritt — das vergessen die meisten.