Diagnose FAQ Wasserwerte
FAQ

Häufige Fragen zum Desjoyaux

Alle Fragen rund um das Desjoyaux-System — Filtertaschen, Membran und die wichtigen Verbote.

Nicht empfohlen — außer du weißt genau was im Wasser steckt. Brunnenwasser enthält oft hohe Mengen an Eisen (0,5–4 mg/l) und Mangan. Das Problem: Beide Stoffe sind im frisch eingefüllten Wasser unsichtbar. Sobald Chlor dazukommt, oxidieren sie — das Wasser wird braun (Eisen) oder schwarz-braun (Mangan). Zusätzlich ist Brunnenwasser oft sehr kalkhaltig und hat einen abweichenden pH-Wert der schwer einzustellen ist.

Was du stattdessen tun solltest: Leitungswasser verwenden. Es unterliegt der Trinkwasserverordnung, hat kontrollierte Eisen- und Manganwerte und einen stabilen pH-Wert — die beste Grundlage für klares Poolwasser.

Wenn Leitungswasser keine Option ist: Brunnenwasser vorher laborieren lassen (ca. 15–50 €). Bei Eisenwerten unter 0,3 mg/l ist eine Befüllung möglich — aber nur mit Sandfilter, nicht mit Kartusche oder Desjoyaux. Bei höheren Werten ist eine Enteisungsanlage oder Leitungswasser die einzige sichere Lösung.

Nein — das Desjoyaux-System hat keine Rückspülfunktion. Die Filtermembran muss manuell entnommen und mit dem Gartenschlauch gereinigt werden. Rückspülen würde das System beschädigen.

Nein — Flockungsmittel verstopft die Filtermembran dauerhaft. Beim Masterfilter und Maxifilter sind zusätzlich Algenklärmittel ausgeschlossen. Diese können die Membran beschädigen.

Deckel öffnen, Skimmerkorb entnehmen, darunter die Filtermembran herausziehen, auf links drehen und gründlich mit dem Gartenschlauch abspülen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann die Membran eingeweicht werden — laut Herstellerangabe prüfen welche Reinigungsmethode für deine Membran empfohlen wird.

Im Normalbetrieb wöchentlich bis alle 2 Wochen je nach Filtertasche. Bei grünem Wasser täglich — manchmal mehrmals täglich. Die Membran immer reinigen wenn die Pumpenleistung nachlässt.

Wenn sie sichtbar beschädigt ist (Löcher, Risse), sich trotz Reinigung nicht mehr sauber spülen lässt, oder dauerhaft verformt ist. Bei normaler Pflege hält eine Membran 1–3 Jahre.